Bock und Kuntze
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Straf- und Steuerstrafrecht
Strafrecht

Verteidigung im Strafrecht heißt Kampf um die Rechte von Beschuldigten im Widerstreit mit den staatlichen Organen, die vom Gesetzgeber mit der Verfolgung von Straftaten beauftragt sind.

Dabei bringen diese gegen die persönliche Freiheit und das Vermögen des Einzelnen ihre Machtmittel mit einer Wucht zum Einsatz, wie in keinem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens.

Als Berater und Beistand haben wir über die Gesetzlichkeit des Verfahrens zu wachen und werden alle entlastenden Umstände zur Geltung bringen. Sind Sie unschuldig, werden wir den Nachweis führen.

Nutzen Sie zunächst unsere kostengünstige Onlineberatung.

Sollten Sie Beschuldigter einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit sein, müssen Sie folgenden Grundsatz beachten:

Äußern Sie sich bei der Polizei zum Tatvorwurf zunächst nicht.

Eine Einlassung zum Vorfall sollte, wenn überhaupt, erst nach Akteneinsicht in die Ermittlungsakte durch den Anwalt erfolgen.

Bzgl der Kosten einer Strafverteidigung schreibt die Gebührenordnung der Rechtsanwälte feste Regelsätze vor. Informationen hierzu erhalten Sie unter „Kosten“.

In Strafsachen haben Sie die Möglichkeit uns bundesweit online mit der Verteidigung zu beauftragen.

Bitte beachten Sie, dass bei Erlass eines Strafbefehls gegen Sie innerhalb vom 2 Wochen Einspruch eingelegt werden muss. Sie sollten uns deshalb unverzüglich nach Zustellung des Strafbefehls kontaktieren

Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass in Strafsachen eine Kostenerstattung bzw. Kostenübernahme durch die Staatskasse in der Regel nur bei einem Freispruch erfolgt. Für den Fall, dass Ihnen ein Verbrechen zur Last gelegt wird oder auf Grund mehrerer Vorstrafen eine Freiheitsstrafe droht haben Sie Anspruch auf eine Pflichtverteidigung. Damit Ihnen nicht irgendein Anwalt als Pflichtverteidiger zugewiesen wird müssen Sie ebenfalls unverzüglich mit uns Kontakt aufnehmen. Rechtsschutzversicherungen mit entsprechendem Deckungsumfang tragen nur dann die Kosten für die Strafverteidigung, wenn die Ihnen vorgeworfene tat auch fahrlässig begehbar ist.

Bitte nutzen Sie das Kontaktformular zur Übermittlung zunächst folgender Informationen zur Vertretung im Rahmen eines Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitsverfahren.:

  • Ihr vollständiger Name, Ihre Anschrift und Ihre Teledaten (für evtl. erforderliche kurzfristige Rückfragen), sowie Ihr Geburtsdatum.
  • Vollständige Bezeichnung des Tatvorwurfs.
  • Adresse der ermittelnden Behörde (Polizei, Staatsanwaltschaft) mit Aktenzeichen.
  • Eine ausführliche Schilderung des Vorganges nach Ihrer Sicht.
  • Namen und Adressen sämtlicher Zeugen, die entlastende Tatsachen bestätigen können.
  • Name Ihrer Rechtsschutzversicherung mit Versicherungs-nummer.

Eine Spezialvollmacht für Strafsachen und die Abtretungserklärung, die Sie hier zum download erhalten, zur Anforderung der Akteneinsicht und evtl. anschließender Vertretung im Strafverfahren, senden Sie bitte zusammen mit allen Ihnen vorliegenden Anschreiben der Ermittlungsbehörden unterzeichnet im Original an unsere Kanzlei.

Steuerstrafrecht

Im Steuerstrafrecht gelten im Gegensatz zum sonstigen Strafrecht eine Vielzahl von besonderen Vorschriften und Besonderheiten. Eine professionelle Vertretung ist hier unbedingt geboten. Das Ziel ist oft die Vermeidung der Hauptverhandlung, soweit schon ein Ermittlungsverfahren läuft, ansonsten die Vermeidung des Ermittlungs- und Strafverfahrens überhaupt.

  • Die strafbefreiende Selbstanzeige gilt als Königsweg zur Behebung von Problemen mit dem Steuerstrafrecht im Frühstadium.
  • Die Steuerfahndung ist oft der dramatische Einstieg in ein Verfahren im Steuerstrafrecht. Die Rechte gegenüber der Steuerfahndung sind häufig unbekannt.
  • Die Verteidigung im Steuerstrafverfahren bedeutet immer auch die Klärung der Probleme im Steuerrecht, z.B. bei einer Schätzung.
  • Aussageverweigerungsrecht und Recht auf einen Verteidiger, Rechte als Zeuge.
  • Maßnahmen gegen Denunziation, bei Gefahr von anonymen Anzeigen Missgünstiger, „Windhundverfahren".
  • Beratung zum Amnestiegesetz (StraBEG), bzw. zu den Folgen fehlerhafter Anträge